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Celia Imrie: »Feel Good mag ich nicht«

„Love Sarah“ erzähle eine Geschichte voller Freude und Optimismus, sagt Celia Imrie. Das sei genau das Richtige für die Zeit, in der wir uns gerade befinden.
„Love Sarah“ erzähle eine Geschichte voller Freude und Optimismus, sagt Celia Imrie. Das sei genau das Richtige für die Zeit, in der wir uns gerade befinden.Getty Images
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Celia Imrie ist derzeit wieder einmal in einer typisch britischen Tragikomödie zu sehen. Im Interview erzählt sie von eigenen Kochqualitäten, mangelndem Gespür für Erfolge und, warum sie ihre Romane nie in London schreiben könnte, in Nizza aber umso besser.

Celia Imrie ist seit Jahren aus dem britischen Kino nicht wegzudenken. Nun ist sie mit „Love Sarah“ im Kino zu sehen. Darin geht es um Sarah, und die hatte einen großen Wunsch: Chefin einer eigenen Bäckerei im Londoner Stadtteil Notting Hill zu sein. Ein tragisches Ereignis aber verhindert dies. Sodass nun Sarahs 19-jährige Tochter versucht, den Traum ihrer Mutter zu verwirklichen. Unterstützung erfährt sie nicht nur von Sarahs bester Freundin, sondern auch von ihrer Großmutter Mimi – gespielt von Celia Imrie.

Frau Imrie, tut man „Love Sarah“ Unrecht, wenn man ihn als typisch britische Feel-Good-Tragikomödie bezeichnet?

Celia Imrie: Oh, den Begriff Feel Good mag ich gar nicht. Und ich weiß auch nicht, ob es typisch britisch ist, Humor und Melancholie zu vermischen. Aber sonst ist da sicherlich etwas dran. „Love Sarah“ ist auf jeden Fall ein Film, von dem man nichts befürchten muss. Es geht zwar durchaus um tragische Themen, um Verlust und Trauer, und nicht umsonst hat unsere Regisseurin Eliza Schroeder den Film ihrer verstorbenen Mutter gewidmet. Aber alles in allem erzählen wir eine Geschichte voller Freude und Optimismus. Genau das Richtige vielleicht für die Zeit, in der wir uns gerade befinden.

Im Zentrum des Films steht der Traum von einem eigenen Café. Hatten Sie den auch?

Nicht unbedingt, obwohl ich immer schon Freude daran hatte, Gastgeberin zu sein und Menschen zu bedienen. Allerdings bin ich eine fürchterliche Köchin, da wäre ein eigenes Café vielleicht nicht die beste Idee.