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Fußball

Rapids Hochgefühl

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Die Hütteldorfer tankten in der Liga Selbstvertrauen für Europa.

Der Saisonstart von Rapid ist auf allen Ebenen gelungen. Nach der Champions-League-Qualifikation und dem ÖFB-Cup gewannen die Hütteldorfer auch ihr erstes Spiel in der Bundesliga. Beim klaren 4:1 am Freitagabend war die Admira einmal mehr ein dankbarer Gegner. Das freute auch die 10.000 Zuschauer im Allianz Stadion, das in nächster Zeit nicht mehr so gut gefüllt sein wird. „Die Jungs haben befreit aufgespielt, gezeigt, dass sie sehr gute Fußballer sind. Die ganze Mannschaft hat eine sehr gute Leistung geboten. Das wünscht sich jeder Trainer, resümierte Trainer Dietmar Kühbauer.

Nach dem 1:0 bei Lok Zagreb und dem 5:0 gegen St. Johann wurde auch die dritte Saisonhürde mit Bravour gemeistert. Spielerisch konnten die Wiener, bei denen der erst 17-jährige Yusuf Demir zum zweiten Mal in seiner Karriere in der Liga in der Startelf stand, vollauf überzeugen. Offensivspieler Thomas Murg war einer, der sich neben Doppel-Torschütze Taxiarchis Fountas (43., 73.) besonders in den Vordergrund drängte. Der 35-jährige Steirer erzielte in der achten Minute den Liga-Premierentreffer 2020/21 mit einem platzierten Schuss aus 20 Metern, sehenswert, bereitete das 4:1 (92.) von Kōya Kitagawa vor und war zudem stets ein Gefahrenherd, wie bei einem Lattenschuss in der 52. Minute. „So will ich den 'Murgi' immer sehen. Den Vorwärtsgang hat er eh immer können, mittlerweile kann er rückwärts auch schon. Das ist im heutigen Fußball sehr wichtig“, lobte ihn Kühbauer. Schon am Dienstag wartet auf Rapid die nächste Aufgabe, in der dritten Runde der Champions-League-Qualifikation treffen die Wiener auswärts auf den belgischen Klub KAA Gent.

Die Wiener Austria war trotz der 0:1-Niederlage beim Lask nicht unzufrieden, zeigte sie doch eine spielerisch ansprechende Leistung. „Wir sind am Beginn einer Entwicklung, ich habe etliches gesehen, was in Ordnung war“, resümierte Trainer Peter Stöger.