Schnellauswahl
Interview

„Die Melodien der Beatles sind schon perfekt!“

Er zieht Inspirationen aus Jazz, Pop und Klassik: Brad Mehldau, 1970 in Florida geboren, gibt Stücken bisweilen deutsche Namen („Sehnsucht“, „Zauberberg“). 2018 erschien sein Album „After Bach“ (mit Stücken aus dem „Wohltemperierten Klavier“), in seinem neuen Programm spielt er Beatles-Songs.
Er zieht Inspirationen aus Jazz, Pop und Klassik: Brad Mehldau, 1970 in Florida geboren, gibt Stücken bisweilen deutsche Namen („Sehnsucht“, „Zauberberg“). 2018 erschien sein Album „After Bach“ (mit Stücken aus dem „Wohltemperierten Klavier“), in seinem neuen Programm spielt er Beatles-Songs.(c) PR BIld
  • Drucken
  • Kommentieren

„Für mich sind es Lieder wie von Schumann“: Brad Mehldau wird am Mittwoch im Wiener Konzerthaus Beatles spielen, aber auch kurze, dichte Stücke, die er im Corona-Lockdown geschrieben hat.

Die Presse: Wie ist es Ihnen beim Corona-Lockdown ergangen?

Brad Mehldau: Ich war gerade auf Tour mit meinem Trio. Unser letztes Konzert war in der Elbphilharmonie in Hamburg. Danach wurde das Haus gesperrt, und alle unsere Termine wurden storniert. Seither haben wir nicht mehr miteinander musiziert. Wien wird mein erstes Konzert seit März!

Ist Isolation nicht sogar hilfreich für einen Musiker, der komponiert?