Schnellauswahl
Analyse

Laschet darf weiter vom Kanzleramt träumen

Armin Laschet
Armin Laschet(c) imago images/G�nther Ortmann (G�nther Ortmann via www.imago-images.de)
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Der Sieg der CDU bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen wahrt die Chancen von Ministerpräsident Armin Laschet auf den Parteivorsitz. Das Drama der deutschen Sozialdemokratie setzt sich fort.

Berlin/Düsseldorf. Armin Laschet hatte wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren, als am Sonntag in seiner Heimat Nordrhein-Westfalen (NRW) Kommunalwahlen abgehalten wurden. Ein Debakel seiner Landes-CDU hätte die Chancen des 59-Jährigen auf den Parteivorsitz und das Erbe Angela Merkels geschmälert. Aber es kam anders.
Die CDU holte an Rhein und Ruhr Platz eins und der nun spürbar erleichterte Landeschef deutete den Wahlsieg öffentlich als Bestätigung seiner Politik: „Dass der Kurs der Mitte richtig ist, das versteht jetzt möglicherweise auch jeder in der CDU“, sagte Laschet und stichelte damit gegen Friedrich Merz, seinen konservativen Rivalen im Kampf um den CDU-Vorsitz. Die Entscheidung fällt auf einem Parteitag im Dezember.