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Mexiko: Ex-Präsident fordert Legalisierung von Drogen

Mexiko: Ex-Präsident fordert Legalisierung von Drogen
Mexiko: Ex-Präsident fordert Legalisierung von Drogen(c) AP (Guillermo Arias)
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Im Kampf gegen die brutale Drogenkriminalität zwischen mexikanischen Drogenkartellen fordert der frühere Staatspräsident Vicente Fox nun die Legalisierung des Drogenhandels.

Um die immer brutalere Drogenkriminalität in Mexiko zu senken, bei der seit 2006 rund 28.000 Menschen gestorben sind, sucht die mexikanische Regierung nach möglichen Lösungen. Der frühere Präsident Vicente Fox hat nun in seinem Blog eine Legalisierung von Rauschgift gefordert.

Macht der Drogenkartelle schwächen

Damit, so kommentiert Fox, der von 2001 bis 2006 Staatschef in dem mittelamerikanischen Land war, könnte die wirtschaftliche Macht der Drogenkartelle gebrochen werden. Fox erklärte: „Wir sollten überlegen, die Produktion, den Vertrieb und den Verkauf von Drogen zu legalisieren.“ Von den Steuern auf den Verkauf des legalisierten Rauschgifts könnten dafür Entziehungskuren und Reha-Programme finanziert werden.

Der amtierende mexikanische Präsident Felipe Calderón hat nun erklärt, dass er zu einer Diskussion über diese Idee gerne bereit ist, diese jedoch nicht unterstützt.

Der mexikanische Drogenkrieg

Seit Beginn des sogenannten Drogenkrieges vor vier Jahren, als Präsident Felipe Calderón Ende 2006 der Polizei und Streitkräften befahl, die Drogenkartelle zu bekämpfen, starben schätzungsweise 28.000 Menschen. Die Meisten werden zwischen rivalisierenden Banden getötet. Als Zentrum der Morde gilt die Stadt Juarez nahe der Grenze zu den USA. Schätzungsweise sterben mittlerweile täglich 18 Menschen.

 

(APA/apn/dpa/Red.)

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