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Coronakrise

Sacher-Hotels kündigen 140 Mitarbeiter

"Dramatischer kann eine Situation nicht sein“, sagt Sacher-Chef Matthias Winkler.
"Dramatischer kann eine Situation nicht sein“, sagt Sacher-Chef Matthias Winkler.(c) Reuters
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Die Hotel-Gruppe Sacher wird heuer nur ein Viertel ihres Vorjahresumsatzes erreichen. Auch die Prognose für das nächste Jahr ist niederschmetternd. "Dramatischer kann eine Situation nicht sein“, sagt Chef Matthias Winkler.

Die Sacher-Hotels kündigen per heute 140 Mitarbeiter. In Wien sind 105 Menschen betroffen, in Salzburg 35. Das sagte Matthias Winkler von den Sacher-Hotels am Rande eines Medientermins am Dienstag in Wien. Für den Rest der Belegschaft bleibe Kurzarbeit. "Wir wissen nicht ob wir sie überhaupt wie vorgesehen zu 30 Prozent beschäftigen können. Dramatischer kann eine Situation nicht sein", so Winkler.

Der Umsatz bei Sacher werde heuer nur bei 25 Prozent von zuletzt (Vorjahr: rund 100 Millionen Euro) liegen. Kommendes Jahr würden es "vielleicht 30 bis 35 Prozent".

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) hatte zu einem Termin mit dem Vertreter der EU-Kommission in Österreich, Martin Selmayr, und Unternehmern geladen, um für den erweiterten Fixkostenzuschuss zu argumentieren. Denn die Kommission sah diesen zuletzt kritisch. Er sieht auch 100-prozentige Zuschüsse vor und hat eine längere Dauer vorgesehen als in der ersten Phase.

(APA)