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Opernkritik

Staatsoper: Liebestrank mit Corona-Spuren

Es war die 255. Aufführung der Urgestein-Inszenierung von Otto Schenk.
Es war die 255. Aufführung der Urgestein-Inszenierung von Otto Schenk.(c) Wiener Staatsoper / Michael Pöhn
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Zu Umbesetzungen aufgrund einer Corona-Erkrankung und der Isolierung von Kontaktpersonen kam es bei der Staatsopern-Aufführung von „L'elisir d'amore“.

Ein Direktor vor dem Vorhang – das verheißt gerade in Corona-Zeiten nichts Gutes. Erstmalig musste Bogdan Roščić Umbesetzungen wegen der Präventionsmaßnahmen gegen Covid-19 verkünden: Die Repertoireaufführung von „L'elisir d´amore“ am Montag Abend hätte die Debüts von Dirigent Giacomo Sagripanti und Tenor Liparit Avetisyan bringen sollen. Da beide zu den Kontaktpersonen einer an Covid-19 erkrankten Person aus dem Opernstudio der Staatsoper zählen – ob sie selbst infiziert sind, fällt unter Datenschutz –, musste höchst spontan Ersatz gesucht werden.