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Ampelschaltung

Corona: Orange - eine Farbe ohne Folgen?

Corona-Ampel: Die Risikoeinstufung vom 14. September. In Vorarlberg gibt es lokale Ausnahmen innerhalb der Bezirke.(c) Die Presse/APA/corona-ampel.gv.at
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Wie es zur orangen Premiere kam, warum Schulen gelb bleiben und wie es mit der Ampel weitergeht. Offene Fragen, und ein paar Antworten.

Wien. Verwirrt sind offenbar nicht nur die Bürger. Die Regierung lädt für Mittwoch Vertreter der orangen Regionen zu Gesprächen. Es soll über Maßnahmen und Gründe für den Ampel-Status gesprochen werden. Doch wie kam es zu diesem und wie geht es mit der Ampel weiter? Ein Überblick:

Was bedeutet die Ampelfarbe Orange, die in sieben Bezirken gilt?

Nicht viel Neues. Die Kommission hat zwar zusätzliche Empfehlungen ausgesprochen, aber die sind relativ sanft (z. B. intensiverer Schutz der Pflegeeinrichtungen) oder recht vage (z. B. präventive Maßnahmen an bestimmten Orten wie Märkten). Von den ursprünglich vorgesehenen Maßnahmen für Orange (genereller Mund-Nasen-Schutz indoor etc.) ist das weit weg. Vielmehr ist Orange quasi das neue Gelb. Das hat vor allem zwei Gründe: Einerseits wurden manche Folgen einer Ampelschaltung auf Orange (Maske in Geschäften, Lokalen) durch eine bundesweite Regelung vorweggenommen. Andererseits fehlt, wie auch der Co-Leiter der Kommission, Clemens Auer, einräumt, für die Umsetzung mancher Empfehlungen für Orange die rechtliche Grundlage. Die Maßnahmenempfehlungen für Rot und Orange, die derzeit auf der Homepage fehlen (was zur Verwirrung beiträgt), sollen „bald“ wieder da sein, nachdem sie an die jüngsten Verordnungen angepasst wurden.