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Missstände

Emily Ratajkowski über Image, Macht und Zustimmung

(c) imago images/ZUMA Wire (Lev Radin via www.imago-images.d)
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Das Model schreibt in einer Reihe von Essays im „New York Magazine“ über die Schattenseiten des Modelbusiness wie Kontrollverlust und sexuelles Fehlverhalten.

"Ich habe gelernt, dass mein Bild, mein Spiegelbild, nicht mir gehört", schreibt Model Emily Ratajkowski in ihrem neuen Essay im "New York Magazine".

Denn obwohl man eigentlich davon ausgehen könnte, dass jedes Bild, das von einem aufgenommen wird, in gewisser Weise auch einem selbst gehört, stimmt das rechtlich nicht. Ratajkowski schreibt in ihrem Essay über diese Rechtsstreitigkeiten, die in Zusammenhang mit diesen Urheberrechten einhergehen, aber auch über Kontrollverlust und sexuelles Fehlverhalten. Probleme, die die Modeindustrie seit Jahren beschäftigen.

So verklagte sie ein Paparazzo, weil sie ein Foto, das er von ihr aufgenommen hatte, auf Instagram veröffentlichte. Ähnlich erging es bereits Gigi Hadid und Khloe Kardashian.

Noch beunruhigender ist aber die Erfahrung, die Ratajkowski mit dem Fotografen Jonathan Leder im Jahr 2012 gemacht hat, wie sie schreibt. Für ein Shooting übernachtete sie im Haus des Fotografen, der sich sexuell an ihr verging.

Später habe er auch einige intime Fotos, die er von ihr gemacht hatte, ohne Erlaubnis in einem Fotobuch veröffentlicht. Sie ging gerichtlich dagegen vor, jedoch ohne Erfolg. "Ich habe ihn gelegentlich online nachgeschlagen. Ich hatte fast das Gefühl, dass ich einen Teil von mir nachschlage, den Teil, den er von mir besitzt. Während ich jahrelang meine Karriere aufgebaut habe, hat er diese Emily in einer Schublade seines knarrenden alten Hauses aufbewahrt, nur um darauf zu warten, sie zu verheizen."

>>> Zum Essay im „New York Magazine“

 

(chrile)