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DDR

Treuhand bevorzugte den Westen

Walter Ulbricht - Politiker, SED, DDR - Staatsratsvorsitzender - (m, mit Kamera) bei einem Rundgangs auf Leipziger Herbstmesse
DDR-Staatsvorsitzender Walter Ulbricht betrachtet eine Kamera am Stand von VEB Carl Zeiss Jena. Das ursprünglich thüringische Unternehmen hat nun seinen Firmensitz in Oberkochen in Baden-Württemberg.(c) ullstein bild via Getty Images (ullstein bild Dtl.)
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Eine neue Studie zeigt, dass nach der Wiedervereinigung produktive Ostbetriebe vor allem an den Westen gingen. Deutsche Politiker fordern einen Untersuchungsausschuss.

Sie gilt als Institution, die die Wirtschaft des Ostens kaputt gemacht hat: die Treuhand. Die Behörde, die Anfang der 1990er-Jahre 12.000 Betriebe der ehemaligen DDR privatisieren sollte, steht noch heute im Ruf, die Ostwirtschaft mit Absicht ausgeblutet zu haben. Zuletzt forderten sogar die deutschen Parteien Die Linke und die AfD einen Untersuchungsausschuss im Bundestag dazu.