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Personalrochaden

Deutschland stellt Anspruch auf OSZE-Chefposten

Helga Schmid will OSZE-Generalsekretärin.
via REUTERS
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Berlin schickt Helga Schmid, seit 2016 Generalsekretärin des Europäischen Auswärtigen Diensts, ins Rennen um das Amt der OSZE-Generalsekretärin. Auch Kasachstan, Ungarn, Portugal und Italien wollen Top-Jobs.

Nächste Woche starten in Wien die Verhandlungen um die Nachbesetzung der Führungsspitze der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Die Organisation ist seit Juli praktisch führungslos, da sich die 57 OSZE-Staaten nicht auf die Verlängerung der insgesamt vier OSZE-Topdiplomaten einigen konnten. Zusätzlich zum OSZE-Generalsekretär muss die Organisation schnellstmöglich die Posten des Hohen Kommissars für Nationale Minderheiten, des Chefs des Büros für Demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR), sowie des Beauftragten für Medienfreiheit nachbesetzen.
Der Verhandlungs- und Nominierungsprozess findet hinter verschlossenen Türen statt. Trotzdem sickern nach und nach mögliche Namen durch. So hat der deutsche Außenminister Heiko Maas am 16. September in einem offiziellen Schreiben an den albanischen Premierminister Edi Rama, der gerade den OSZE-Vorsitz innehat, über die Nominierung von Helga Schmid als Kandidatin für den Posten des OSZE-Generalsekretärs informiert.