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Was Sie heute wissen sollten

Hebein kritisiert "eiskalten" Kurz – Trump stiftet Verwirrung – Kolesnikowa wird angeklagt – Straches Konten vor Öffnung

Wir geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Themen des Tages.

Kolesnikowa angeklagt: Die in Belarus inhaftierte Oppositionspolitikerin Maria Kolesnikowa ist wegen „Gefährdung der nationalen Sicherheit" angeklagt worden. Sie werde bis auf Weiteres in Polizeigewahrsam bleiben, heißt es von der Ermittlungsbehörde. Seit mehr als einer Woche befindet sich die 38-Jährige trotz internationaler Proteste in Untersuchungshaft. Mehr dazu.

Ermittler wollen Straches Konten öffnen: In der Spesen-Affäre von Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wollen die Ermittler die Konten des Ex-Vizekanzlers öffnen. Einem „Anlassbericht" zufolge hat das Bundeskriminalamt die Staatsanwaltschaft um eine Kontoregisterabfrage ersucht. Denn gemäß Zeugenaussagen soll Strache seine Mitarbeiter zahlreiche Bargeld-Transfers für Privat-Aufwendungen durchführen haben lassen. Mehr dazu.

Berlin warnt vor Wien: Wegen der steigenden Zahl an positiven Coronafällen gilt Wien in Deutschland jetzt offiziell als Risikogebiet. Wer einreisen will, muss sich testen lassen oder einen Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist, andernfalls gilt eine zweiwöchige häusliche Quarantäne. In Österreich will die Regierung indes um 30 Millionen Euro medizinische Schutzausrüstung beschaffen. Mehr dazu. [premium]

Hebein nennt Kurz' Vorgehen „eiskalt": Die grüne Spitzenkandidatin für die Wien-Wahl im Oktober, Birgit Hebein, will eine „Charakter-Diskussion" über Sebastian Kurz (ÖVP) führen. Grund ist die Weigerung des Bundeskanzlers und der ÖVP, Kinder aus dem abgebrannten Flüchtlingslager im griechischen Moria in Österreich aufzunehmen. „Ich finde dieses Verhalten eiskalt", sagt sie im Interview. [premium]

Trump stiftet Verwirrung bei Impfstoffen: Der US-Präsident verspricht den Amerikanern viel früher Medikamente gegen das Coronavirus als seine eigene Gesundheitsbehörde. Mehr noch: Donald Trump widerspricht dieser auch beim Thema Masken. Mehr dazu.

Schließung von MAN-Werk bis 2023: Der Lkw- und Bushersteller MAN schließt sein Werk in Steyr bis Ende 2023. Der Vorstand habe eine "Komplettschließung" vorgesehen, ortet Arbeiter-Betriebsratschef Erich Schwarz einen „Schlag ins Gesicht“ der 2300 beschäftigten. Der Großteil des Werks soll nach Polen und in die Türkei verlegt werden. Mehr dazu.

Die Klimakrise lässt sich nicht wegfördern: Österreich will zehn Milliarden Euro verteilen, damit 2030 nur noch Ökostrom aus den Steckdosen kommt. Aber das war erst die Pflichtübung für Umweltministerin Leonore Gewessler. Die Kür wird deutlich schwieriger, meint Matthias Auer in der Morgenglosse.

 

Der Morgenticker zum Nachlesen: