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Arbeitsmarkt

Jobkrise trifft Migranten und Junge

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Die Unternehmen bauen massiv Personal ab. Zum ersten Mal seit 2009 sinkt die Beschäftigung, zeigt eine aktuelle AMS-Prognose. Die Kurzarbeit hat das Schlimmste verhindert.

Mit Prognosen ist das in Zeiten wie diesen so eine Sache. Selten waren sie unsicherer – aber man braucht sie trotzdem. Das Forschungsinstitut Synthesis, das den Ausblick für das Arbeitsmarktservice (AMS) erstellt, legt seiner aktuellen Arbeitsmarktprognose moderat steigende Covid-Neuinfektionen im zweiten Halbjahr zugrunde – aber keinen zweiten Lockdown. Und rechnet heuer „mit einem massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit“. Mitte April erreichte die Arbeitslosenzahl den Rekordwert von 588.000. Die Experten erwarten, dass die österreichische Wirtschaft heuer um neun Prozent schrumpft. Sie sind damit deutlich pessimistischer als das Wifo und das IHS, die mit sieben bzw. 7,3 Prozent kalkulieren. Die wichtigsten Punkte im Überblick.