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Zuständigkeitschaos

Wie Bund und Länder das Corona-Problem vergrößern

Ein gemeinsames Ziel, das auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden soll: Zwischen Bund und Ländern (am Bild die Bundesregierung mit den Landeshauptleuten Wiens und Oberösterreichs) gibt es in vielen Bereichen ein Kompetenzwirrwar - was der Eindämmung des Coronavirus meist nicht zuträglich ist.
Ein gemeinsames Ziel, das auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden soll: Zwischen Bund und Ländern (am Bild die Bundesregierung mit den Landeshauptleuten Wiens und Oberösterreichs) gibt es in vielen Bereichen ein Kompetenzwirrwar - was der Eindämmung des Coronavirus meist nicht zuträglich ist.(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
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Die Tests dauern aktuell zu lange. Das sei Sache der Länder, sagt der Bund. Doch nicht nur in dieser Frage tragen unklare Kompetenzen zum Anstieg des Infektionsgeschehens bei.

1.  Es gibt zu wenige Tests – und sie dauern zu lang. Wer ist dafür verantwortlich?

Für die Coronatests – wie auch die Hotline 1450 – sind die Länder verantwortlich. Ebenso für die Ausgestaltung, das Prozedere. Hier dürfte ein relativ hoher bürokratischer Aufwand gegeben sein. Wiens Gesundheitsstadtrat, Peter Hacker (SPÖ), spielt den Ball jedoch an den Bund zurück: „Seit Monaten warten wir darauf, dass es einen Erlass gibt über die Teststrategie.“ Die Länder müssten alles kompensieren. Vonseiten der Bundesregierung heißt es, man sei bereit zu helfen, könnte sogar das Bundesheer zur Verfügung stellen. Nur müssten die Länder die Hilfe auch annehmen.