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Sensorhersteller

Das Ende einer Übernahmeschlacht

Österreichs größte Übernahme steht vor dem Abschluss. Im November wird der Chiphersteller AMS den Beherrschungsantrag für den deutschen Lichtkonzern Osram stellen

Es ist der letzte Akt des Übernahmespektakels: Der Beherrschungsvertrag. Zwar fixierte der steirische Sensorhersteller AMS schon im vergangenen Dezember den Kauf von Osram, aber der Münchner Lichtkonzern blieb vorerst eine unabhängige börsennotierte Tochtergesellschaft. Somit hatte AMS bei den Deutschen nicht viel zu melden.

Das ändert sich nun am 3. November auf der außerordentlichen Hauptversammlung. Dort stellt AMS den Beherrschungsantrag für Osram. 75 Prozent der Aktionäre müssen zustimmen. Da AMS schon mehr als 71 Prozent der Anteile besitzt, gilt der Beschluss als ausgemachte Sache.