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Kristina Inhof: Eine Fußball-Lady für „Dancing Stars“

Kristina Inhof und Ko-Moderator Klaus Eberhartinger.
Kristina Inhof und Ko-Moderator Klaus Eberhartinger.(c) ORF (Thomas Ramstorfer)
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Kristina Inhof war nie in der Tanzschule. Am Freitag moderiert sie ihre erste Tanz-Show.

„Klar bin ich nervös. Das ist das Highlight meiner Karriere“, sagt Kristina Inhof. Sie moderiert ab Freitag „Dancing Stars“, nachdem Mirjam Weichselbraun, die in London lebt, wegen Corona abgesagt hatte. „Ich weiß, dass ich viel Live-Erfahrung beim Sport gesammelt habe – und auf das kann ich mich verlassen“, beruhigt sich Inhof.

2009 stand sie das erste Mal vor der Kamera, arbeitete für Vienna Online, für W24 und moderierte die UEFA Champions League bei Puls4. Seit 2016 ist sie beim ORF, moderiert Fußball, auch „Die große Chance der Chöre“ und seit 2018 „Alles Opernball“.

Als Frau musste sie sich in der Männerdomäne Fußball erst einmal durchsetzen. „Das geht nur mit Kompetenz und Willensstärke.“ Sie selbst konnte sich trotz jahrelangem Handball-Training nicht zum Spitzensport durchringen: „Aus Zeitgründen. Ich wollte nicht alles dem Sport unterordnen.“ Sie studierte Sportwissenschaft in Wien und Las Palmas – und braucht sich in Sachen Fußball nichts erklären lassen. „Es war einfacher als gedacht, weil ich mir erarbeitet habe, dass mich alle respektieren und auf Augenhöhe wahrnehmen – die Kollegen ebenso wie die Fußballer.“ Jetzt kommt der Tanz dazu – dabei war Inhof nicht einmal in der Tanzschule: „All diese Tänze sind Neuland für mich.“

 

Strenge Corona-Auflagen

Ko-Moderator Klaus Eberhartinger hat sie erst beim Promotion-Dreh kennengelernt. „Ich habe gemerkt, wie sehr er die ,Dancing-Stars‘-DNA in sich trägt.“ Die Corona-Auflagen sind streng: Die Tanzpaare werden untereinander keinen Kontakt haben (jedes Paar hat eine eigene Loge) und dürfen nicht mit Öffis fahren. Der Sicherheitsabstand mache es den Choreografen bei Gruppentänzen schwer. Nur wenige Fans, meist die Familie, sind im Ballroom erlaubt. „Je länger Corona dauert, umso mehr schlägt es auf die Psyche“, so Inhof. Man brauche Strategien, um optimistisch zu bleiben. Wie ist ihre? „Ich habe mir vorgenommen, dass ich jeden Abend mit einem positiven Gedanken schlafen gehe.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.09.2020)