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Arbeitsmarkt

Casinos Austria fixieren: 350 Jobs sollen eingespart werden

Nichts geht mehr, der Casinos-Aufsichtsrat legt die Zahl der zu kündigenden Mitarbeiter auf rund 350 fest.
Nichts geht mehr, der Casinos-Aufsichtsrat legt die Zahl der zu kündigenden Mitarbeiter auf rund 350 fest.Die Presse (Clemens Fabry)
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Der Personalabbau soll großteils einvernehmlich, etwa durch Pensionierungen oder Teilzeitmodelle, geschehen. Zuvor waren 600 Mitarbeiter vorsorglich zur Kündigung angemeldet worden.

Ende September hatten die teilstaatlichen Casinos Austria 600 ihrer rund 1700 Mitarbeiter im Inland beim AMS zur Kündigung angemeldet - nun steht fest, dass rund 350 Vollzeitstellen tatsächlich eingespart werden sollen. Das hat der Casinos-Aufsichtsrat heute, Dienstag, beschlossen. In Summe sollen 45 Millionen Euro eingespart werden.

Die genaue Anzahl der Stellenstreichungen richte sich nach den Ergebnissen der konkreten Gespräche mit den Mitarbeitern, teilten die Casinos mit. "Ein Großteil der Einsparungen soll über einvernehmliche Lösung, Pensionierungen oder Teilzeitmodelle erreicht werden", heißt es in der Mitteilung.

"Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben ein Paket in dieser Größenordnung nötig gemacht, um mit der Umsetzung die Unternehmensgruppe fit für die Zukunft zu machen", sagte der Chef des Mehrheitseigentümers Sazka, Robert Chvatal, laut Mitteilung.

Chvatal wurde in der heutigen Sitzung auch zum Nachfolger von Walter Rothensteiner als Vorsitzender des Aufsichtsrates gewählt. Er soll diese Funktion bis zur Nachbesetzung der Aufsichtsratsmitglieder und Neuwahl des Vorsitzenden bei der nächsten Hauptversammlung Ende des Jahres ausfülle

(APA)