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Zigaretten werden teurer – nicht nur wegen der Tabaksteuer

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Zigaretten in Österreich kosten ab sofort um 20 Cent pro Packerl mehr. Philip Morris und JTI Austria erhöhen die Preise nicht nur wegen der Tabaksteuer, sondern auch wegen anderer Mehrkosten.

Ab heute, Donnerstag, kosten Zigaretten in Österreich um 20 Cent pro Packerl mehr. Anlass ist die wegen der Coronakrise um ein halbes Jahr auf 1. Oktober verschobene Anhebung der Tabaksteuer. Marktführer Philip Morris und die Nr. 2, JTI Austria, die frühere Austria Tabak erhöhen die Preise aber auch wegen anderer Mehrkosten der letzten Jahre, in denen "Glimmstängel" nicht teurer geworden sind.

Sprecher der beiden Unternehmen verwiesen auf die der Branche von der EU auferlegte Umstellung der Zigarettenpackungen, Gebührenzahlungen an die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und Kosten für das europäische Zigaretten-Rückverfolgungs-System, eine Maßnahme des Zolls. Auch die leicht erhöhte Mindesthandelsspanne für die Trafikanten wurde ins Treffen geführt.

Die Hersteller und die Trafikanten gehen für das heurige Corona-Jahr 2020 von einem stabilen bis leicht steigenden Zigarettenmarkt in Österreich aus.

(APA)