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Oft wird die Maske zwischendurch kurz unter das Kinn gezogen - aber ist das die richtige Stelle dafür?
Hygiene

Wohin mit der Maske, wenn sie gerade nicht getragen wird?

Unter dem Kinn, am Arm oder in der Hosentasche: Der Mund-Nasen-Schutz wird an diesen Stellen gerne „zwischengelagert“, doch dabei auch kontaminiert. Was man für die richtige Anwendung von Stoffmasken noch beachten kann.

Seit gut einem halben Jahr ist die Maske unser - im besten Fall - treuer Wegbegleiter. Doch Wegbegleiter haben es bekanntlich so an sich, dass sie eines Tages eine Seite von sich zum Vorschein bringen können, die eher abschreckt. In diesem Fall ist es die Innenseite, die nach dem Tragen oft durchfeuchtet ist - und bei nicht richtiger oder achtloser Handhabung einen Nährboden für Bakterien und Pilze bietet. Wie kann man das vermeiden? Wo ist der richtige Platz für die Maske, wenn sie nur kurz abgelegt wird? Und was kann man noch beachten, um sie möglichst wenig zu kontaminieren?

Astrid Mayr vom Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck reiht sich zu jenen Experten, die vor falschem Gebrauch der Maske im Alltag warnen. Denn während der Mund-Nasen-Schutz von vielen angezweifelt und diskutiert wird, spricht sie von einer "in Zeiten wie diesen sicherlich sinnvollen Maßnahme". Zwar gebe es auch Situationen, in denen man sich genau ansehen müsste, ob das Tragen des Mundschutzes ratsam ist - etwa wenn Leute Atemprobleme hätten, oder älteren Menschen das Sprechen schwerfiele - aber "wenn es rein ums Infektionspräventive geht, ist die Maske neben Abstandhalten, Händewaschen und Co. ein wesentlicher Teil des Maßnahmenbündels.“ Aber eben nur, wenn sie richtig verwendet wird.