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"Ms. Marvel"

Erste Marvel-Serie mit muslimischer Superheldin geplant

(c) Disney/Marvel
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Im kommenden Jahr soll „Ms. Marvel“ auf Disney + abrufbar sein. Eine Hauzptdarstellerin ist bereits gefunden.

Für Helden wie Iron Man, Spider-Man oder Wolverine ist der Marvel bekannt. Doch der US-Comicverlag bemüht sich um Diversität – ebenso wie der Unterhaltungskonzern Disney, der die Marvel-Helden auf Leinwand und Bildschirm bringt. Nun soll eine der jüngsten Neuzugänge des Marvel-Universums eine eigene Serie bekommen: Die Figur der Ms. Marvel, berichte der Branchendienst „Deadline“. Sie ist die erste muslimische Marvel-Hauptfigur mit eigenem Comic und bald eben auch mit eigener Serie.

Ms. Marvel ist das Alter Ego der 16-jährigen Kamala Khan aus New Jersey. Die junge Frau mit pakistanischen Wurzeln bekommt es nicht nur mit Bösewichten, sondern etwa auch mit einem erzkonservativen Bruder zu tun. Und die überfürsorgliche Mutter ist von der Sorge getrieben, ihre Tochter könnte einen jungen Mann kennenlernen und schwanger werden. Khan hat große Bewunderung für andere Superhelden - allen voran Captain Marvel. Eines Tages bemerkt sie ihre eigenen übernatürlichen Fähigkeiten: Sie kann ihre Gestalt beliebig ändern.

In der Serie wird die junge Schauspielerin Iman Vellani, die ebenfalls pakistanische Wurzeln hat, die Heldin verkörpern. Vellani hat bisher noch in keinen Filmen oder Serien mitgespielt, wie ihr Profil in der Filmdatenbank IMDb verrät. Sie soll nicht nur auf dem kleinen Bildschirm zu sehen sein. Kevin Feige, Präsident der Marvel Studios, kündigte in „Deadline“ Auftritte in Kinofilmen an.

Einen genauen Starttermin für „Ms. Marvel“ gibt es noch nicht. Die Serie soll im Laufe des kommenden Jahres zu sehen sein.

(Red./APA)