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Das von Martha Jungwirth gestaltete trojanische Pferd am Eisernen Vorhang der Wiener Staatsoper.
Augenblicke

Martha Jungwirth: Krokodilin im Karpfenteich der Kunst

Lang galt sie in der Kulturszene als Frau eines Museumsdirektors, die „halt auch ein bissl malt“. Doch seit Martha Jungwirth mit dem Gerippe eines Geschirrspülers international für Furore sorgt, wird sie auch in Wien gefeiert.

Ein Museum als Unruheherd. Der frühere Kritiker Alfred Schmeller, Direktor des legendären Wiener 20er-Hauses, geht völlig neue Wege. Er bewirbt die Live-Ausstellung der zwischen Architektur und Kunst pendelnden „Haus-Rucker-Co-Gruppe“ mit dem Slogan: „Der Prater ist geschlossen. Kommen Sie ins Museum!“ Als pulsierender Ort für zeitgenössische Kunst sollen museale Inhalte unterschiedlichsten Zielgruppen vermittelt werden: Schmeller öffnet das Museum des 20. Jahrhunderts mit Malaktionen für Kinder und Jugendliche, lädt die Wiener Festwochen ein, das Avantgardefestival Arena zu veranstalten.