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Lueger-Statue

Ein Denkmal als Schandmal

Die fünfköpfige Künstlergruppe vor dem Denkmal: Eduard Freudmann, Mischa Guttmann, Anna Witt, Gin Müller und Simon Nagy (v.l.n.r.).Michèle Pauty (Michèle Pauty)
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Intervention. Ein Kollektiv will verhindern, dass Parolen an der Lueger-Statue entfernt werden. Bis zum Wahlsonntag halten Unterstützer dort täglich Wache.

Mit einem Triangelschlag wurde sie am Montag eröffnet: Die „Schandwache“ vor dem umstrittenen Wiener Lueger-Denkmal. Zwei junge Frauen der HochschülerInnenschaft, ganz in schwarz gekleidet, waren die ersten, die auf dem kleinen Sockel am Dr.-Karl-Lueger-Platz in Position gingen. Trotz des Nieselwetters – kurzerhand reichten Unterstützer ihnen einen Regenschirm.

„Bis zum Sonntag stehen hier jeden Tag Unterstützer, die sich alle drei Stunden abwechseln“, erklärt Eduard Freudmann. Am Montagvormittag begann die Aktion einer Gruppe rund um den Künstler und Lehrenden der Akademie der bildenden Künste vor einem kleinen Publikum und Passanten. Das Kollektiv will die Stadt daran hindern, die hier vor Wochen angebrachten Graffiti mit dem Schriftzug „Schande“ wieder zu entfernen.