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Ringe

Fest am Finger: Ringe für alle Geschmäcker

Dreierreihe. Ein Klassiker, der sich neuer Beliebtheit erfreut: "Trinity" wurde 1924 von Louis Cartier entworfen und kombinierte Platin, Gelb-, Roségold.
Dreierreihe. Ein Klassiker, der sich neuer Beliebtheit erfreut: "Trinity" wurde 1924 von Louis Cartier entworfen und kombinierte Platin, Gelb-, Roségold.Beigestellt
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Verspielt, schnörkellos oder tierisch: Ringe haben immer Saison, bei beiden Geschlechtern. Ein kleiner Überblick.

Das berufliche Vor- bzw. phasenweise Parallelleben von Max Grün, der sich als Schmuckdesigner selbstbewusst "Ring King" nennt, ist recht bewegt und umfasst viele Stationen. Irgendwann - nach oder neben Musikbandgründen, Vektorgrafikzeichnen und Streetweardesignen - sprach aber seine Frau dann Klartext: "Bleib doch beim Schmuck, das kannst du am besten." Und so wurde Grün zum Fixstarter der Innenstadt-Designszene mit Verbandelungen in alle möglichen Sphären, die von der Partyszene bis in die Dreisternegastronomie reichen (aktuell ist wohl eine Kooperation mit Juan Amador in Vorbereitung).

Fingerzoo. Der Oktopus und der Elefant gehören zu den Klassikern von "Ring King" Max Grün, ein Neuzugang des Schmuckzoos ist die kostbar beäugte Eule.
Fingerzoo. Der Oktopus und der Elefant gehören zu den Klassikern von "Ring King" Max Grün, ein Neuzugang des Schmuckzoos ist die kostbar beäugte Eule.Beigestellt
Richtungsweisend. Die verspielten, oft auf den ersten Blick rätselhaften Schweberinge von Angela Hübel genießen Kultstatus (erhältlich bei Skrein).
Richtungsweisend. Die verspielten, oft auf den ersten Blick rätselhaften Schweberinge von Angela Hübel genießen Kultstatus (erhältlich bei Skrein).Beigestellt

Ringe, sagt Max Grün, entsprechen ihm schon deshalb, weil er sich irrsinnig gut auf das Wachsmodellieren verstehe - so kam es zu seinen Tier-Fingerskulpturen, die bei der Trägerin (oder dem Träger, die Klientel teilt sich ungefähr 50:50 in Männer und Frauen) einiges an Selbstbewusstsein, und durchaus auch Fingerspannkraft, voraussetzen.

Punktlandung. Typisch für den grafischen und doch zierlichen Stil von Saskia Diez ist ihre Kollektion "Sling".  Es gibt zahlreiche Varianten, auch in Farbe.
Punktlandung. Typisch für den grafischen und doch zierlichen Stil von Saskia Diez ist ihre Kollektion "Sling".  Es gibt zahlreiche Varianten, auch in Farbe.Beigestellt

"Ich mag es, wenn sich jemand fragen muss: Wie funktioniert denn das?"

Angela Hübel
Pas-de-deux. Um den hohen Unterkörper von 32,95 ct Prasolith über der Hand schweben zu lassen, setzte Katja Seitner ihn kurzerhand zwischen zwei Finger.
Pas-de-deux. Um den hohen Unterkörper von 32,95 ct Prasolith über der Hand schweben zu lassen, setzte Katja Seitner ihn kurzerhand zwischen zwei Finger.Beigestellt

Sein Geschäft sei, wie Grün sich auszudrücken pflegt, "nicht so die Mädchenbude" - Verkaufsgespräche bei einem Gläschen Sekt sind also weniger sein Ding, und auch dem Design von Verlobungs- und Hochzeitsringen habe er sich eigentlich lang verwehren wollen. Wo die kaufkräftige Klientel sich einfindet ("Bei Verlobungsringen ist Kohle oft abgeschafft", weiß Grün), lässt sich aber an so einer Überzeugung wohl nur schwer lang festhalten: Mittlerweile gibt es also auch etwas Fingerschmuck für den schönsten Tag im Leben aus dem Hause Grün - es gibt ja wohl keinen besseren Anlass, den König an die Hand zu lassen.

Verspielt. 1990 lancierte das Maison Piaget den Ring "Possession" mit drehbarem zentralen Band - eine Kostbarkeit für verspielte Gemüter. Das 30-jährige Jubiläum wird 2020 gebührend gefeiert (oben). Ein Kunststück zur Ergötzung des "homo ludens" gelang heuer der Manufaktur Wellendorff: Man stellte den ersten drehbaren Solitärring der Welt vor.
Verspielt. 1990 lancierte das Maison Piaget den Ring "Possession" mit drehbarem zentralen Band - eine Kostbarkeit für verspielte Gemüter. Das 30-jährige Jubiläum wird 2020 gebührend gefeiert (oben). Ein Kunststück zur Ergötzung des "homo ludens" gelang heuer der Manufaktur Wellendorff: Man stellte den ersten drehbaren Solitärring der Welt vor.Beigestellt
Nordisch. 2013 gründete Mona Jensen das Schmucklabel Tom Wood in Oslo. Das Design ist klar und markant, hier eine Version mit Tigerauge via mytheresa.com
Nordisch. 2013 gründete Mona Jensen das Schmucklabel Tom Wood in Oslo. Das Design ist klar und markant, hier eine Version mit Tigerauge via mytheresa.comBeigestellt