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"Earthshots"

Prinz William ruft großen Umweltpreis ins Leben

Tritt mit seiner Aktion ein Stück weit in die Fußstapfen seines Vaters: Prinz William.
Tritt mit seiner Aktion ein Stück weit in die Fußstapfen seines Vaters: Prinz William.(c) Kensington Palace via Getty Imag (Handout)
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"Die nächsten zehn Jahre sind eine kritische Dekade für den Wandel“, sagt der britische Prinz. Mit dem „Earthshot"-Preis sollen Lösungen für die weltweit größten Umweltprobleme gefunden werden.

Der britische Prinz William hat einen mit insgesamt 50 Millionen Pfund dotierten "Earthshot"-Preis ins Leben gerufen, um Lösungen für die weltweit größten Umweltprobleme zu finden. Jedes Jahr sollen fünf Auszeichnungen in Höhe von je einer Million Pfund (etwa 1,1 Millionen Euro) vergeben werden - und das ein Jahrzehnt lang. Somit sollen mindestens 50 Lösungen bis 2030 zusammenkommen.

"Die nächsten zehn Jahre sind eine kritische Dekade für den Wandel", sagte der 38-jährige Royal in einem am Donnerstag veröffentlichten Film zum Preis. Ein bisschen tritt er damit in die Fußstapfen seines Vaters, Prinz Charles (71), der ein Umweltschützer und Ökobauer ist.

„Reperatur unseres Planeten"

Als "Earthshots" bezeichnen Prinz William und seine Stiftung fünf "weltweite Ziele zur Reparatur unseres Planeten". So sollen Natur, Meere und Klima stärker geschützt werden. Zu den Zielen gehören zudem die Verbesserung der Luftqualität und eine "Welt ohne Müll". Zu jedem dieser fünf Ziele wird jedes Jahr eine Auszeichnung vergeben.

Die Bezeichnung "Earthshot" haben die Organisatoren von "Moonshot" abgeleitet: Der frühere US-Präsident John F. Kennedy hatte 1961 sein Ziel ausgegeben, innerhalb von zehn Jahren einen Menschen zum Mond zu schicken - was 1969 mit Neil Armstrong auch gelang. Der Begriff wird heute oft mit extrem ehrgeizigen Zielen in Verbindung gebracht

An dem Wettbewerb können sich Einzelpersonen oder Teams, aber beispielsweise auch Städte und Regierungen beteiligen. Das Preisgeld soll wieder in den Umweltschutz investiert werden. Die Auszeichnung wird weltweit von zahlreichen Organisationen unterstützt.

(APA/dpa)