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Russland

Moskau will in Berg-Karabach-Konflikt nun vermitteln

APA/AFP/Sputnik/ALEXEI DRUZHININ
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Außenminister Armeniens und Aserbaidschans heute in Moskau.

Im Konflikt um die Kaukasus-Region Berg-Karabach kommen die Außenminister von Armenien und Aserbaidschan auf Einladung Russlands an diesem Freitag in Moskau zusammen. Die Regierungen in Eriwan und Baku hätten die Teilnahme ihrer Minister bestätigt, sagte eine Sprecherin des russischen Außenministeriums, wie die Nachrichtenagentur RIA meldete.

Aus der armenischen Hauptstadt Eriwan wurde Außenminister Zohrab Mnatsakanyan erwartet, aus der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku Jeyhun Bayramow. Am 27. September waren zwischen beiden Staaten Kämpfe um Bergkarabach ausgebrochen, in denen bereits zahlreiche Menschen ums Leben kamen.

Putin will Waffenruhe

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Konfliktparteien zur Vereinbarung einer Waffenruhe aufgefordert und die Vermittlung seines Landes angeboten.

Die überwiegend von christlichen Armeniern bewohnte Region Bergkarabach gehört völkerrechtlich zum mehrheitlich islamischen Aserbaidschan, hat sich aber losgesagt.

Da Armenien von Russland und Aserbaidschan von der Türkei unterstützt werden, droht der Konflikt im Südkaukasus zu eskalieren. Dort verlaufen wichtige Erdgas- und Öl-Pipelines, durch die Aserbaidschan den Weltmarkt beliefert.

(APA)