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Ein Glücksfall namens Novomatic

ARCHIVBILD: NOVOMATIC STEIGT BEI CASINOS AUSTRIA EIN: ARCHIVBILD FIRMENSITZ
APA/HELMUT FOHRINGER
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Novomatic ist in seiner Heimat Niederösterreich ein echter Machtfaktor. Über die Jahre hat sich der Glücksspielkonzern mit der Politik vernetzt – und sich sehr spendabel gezeigt.

Wer hat mehr Geld bekommen? Nein, es geht nicht um einen Erbschaftsstreit, alle Beteiligten sind frisch und munter. Und dennoch wird in diesen Tagen ganz garstig aufgerechnet: Wolfgang Sobotka hat für sein St. Pöltner Alois-Mock-Institut jede Menge Geld erhalten. Für das Kammerorchester Waidhofen, das er immer wieder dirigiert, ebenso. Und der niederösterreichische ÖAAB detto. Besagter niederösterreichischer Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund wiederum will das nicht auf sich sitzen lassen: Am Dienstag echauffierte er sich darüber, dass auch der SPÖ-nahe Verein „Pro Niederösterreich“ für seinen sogenannten Löwenherzpreis mit Geld bedacht worden sei. Wir lernen: In Niederösterreich gibt es offenbar viel zu verteilen. Und der nette, reiche Onkel sitzt in Gumpoldskirchen. Es ist der Glücksspielkonzern Novomatic.