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Oben in den Krawanken: Die Bielschitza, unweit der Klagenfurter Hütte.
Karawanken

Beim Wandern im Süden schauen die Felsen nach Norden

Auf dem Panoramaweg Südalpen liegen die anspruchsvollsten Abschnitte mitten in den Karawanken - in Kärnten und Slowenien.

In der „Piefkesage“ gibt es eine schöne Szene: Der Stammgast quält sich hinter dem Bergführer durch eine Steilwand hinauf – und muss oben, hinter der letzten Kante, erkennen, dass es von der anderen Seite ganz leicht gegangen wäre, mit der Seilbahn. In den Karawanken könnte der Kletterer an einigen Stellen ein ähnlich gelagertes Erlebnis haben, nur ohne Gondel und Gipfelhüttengaudi am Ziel. Diese Karawanken nämlich sind „zweigesichtig“, wie Gerhard Leeb in seinem Buch über die „Grenzenlosen Karawanken“ schreibt. Also: schroff zumeist nach Norden, oft sanft, aber nicht zwingend unsteil nach Süden. Sie zeigen ihr Gebiss aus Kalkstein und vulkanischen Einschlüssen in Kärnten und tragen einen Mantel aus Gras in Slowenien. Der Panoramaweg Südalpen wechselt über die Grenze hin und her.