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Pandemie

EU-Botschafter einigen sich auf Corona-Ampel

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Die EU-Botschafter haben sich auf eine bessere Koordinierung der nationalen Maßnahmen geeinigt. Das geplante System soll das Reisen innerhalb der Union wieder erleichtern.

Die EU-Botschafter haben sich am Freitag auf eine Empfehlung zur besseren Koordinierung der nationalen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie geeinigt. Das soll insbesondere durch eine Corona-Ampel erreicht werden, mit der das Risiko in einzelnen Regionen mit einem gemeinsamen System bewertet wird. Erst danach sollen Reisebeschränkungen verhängt werden. Zudem sollen die EU-Mitglieder Coronatests zertifizierter Gesundheitseinrichtungen eines anderen EU-Landes künftig anerkennen.

Am kommenden Dienstag soll die Empfehlung formal beim Allgemeinen Rat in Luxemburg angenommen werden. Österreich wird von Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) vertreten. „Grundsätzlich sind wir für eine verstärkte Covid-19-EU-Koordinierung, aber da die EU-Kriterien noch nicht ausreichend treffsicher sind, hat sich Österreich bei der heutigen Abstimmung enthalten“, sagte Edtstadler zur Austria Presse Agentur (APA). Die EU-Staaten haben sich etwa bisher nicht auf eine einheitliche Dauer bei der Quarantäneregelung verständigt.

Die geplante Corona-Ampel stützt sich auf die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner der letzten 14 Tage, die Rate der positiven Tests und die Testrate. Liegt die Zahl der Neuinfektionen unter 25 pro 100.000 Einwohnern und die Rate der positiven Tests unter vier Prozent, sollten keine Reisebeschränkungen verhängt werden.

(APA)