Kommentar

Neos: Mit Selbstironie und langem Atem zum Wahlerfolg

Wiederkehr im Wahlkampf
Wiederkehr im WahlkampfAPA/HANS PUNZ
  • Drucken

Christoph Wiederkehr positionierte sich glaubhaft als pinke Alternative zu Türkis und Grün.

Zu unbekannt, zu wenig angriffig, zu konturlos – scheinbar ungünstige Voraussetzungen, die Christoph Wiederkehr im Wahlkampf von sich aus zum Thema und somit aus der Not eine Tugend machte. „Kennt keiner, kann viel“, plakatierte der 30-Jährige und ließ Worten Taten folgen. Mit Selbstironie, aber ohne Peinlichkeiten absolvierte er im Stile des unbeirrbaren Dauerläufers Forrest Gump Etappe um Etappe und positionierte sich glaubhaft als pinke Alternative zu Türkis und Grün. Nicht nur für die Wähler, auch für Bürgermeister Michael Ludwig.

koeksal.baltaci@diepresse.com

Mehr erfahren

Barbara Novak
Porträt

Die Frau im roten Maschinenraum

Die Parteimanagerin und Ludwig-Vertraute Barbara Novak orchestrierte dessen ersten Bürgermeister-Wahlkampf – und setzte dabei vor allem auf Datenanalysen.
Michael Ludwig am Wahlabend
Interview

Ludwig: „Bringe mich gerne bei der Bundespartei ein“

Michael Ludwig sieht die SPÖ Wien im Interview mit der „Presse“ als „starken Partner“ für die Bundespartei.
Michael Ludwig (l.) mit Birgit Hebein (Grüne) und Christoph Wiederkehr (Neos)
Wien-Wahl

Ludwig hat die Wahl (gewonnen)

Die rot-grüne Koalition, aber auch die ÖVP wurden gestärkt. Ludwig kann nun zwischen Grünen, ÖVP und auch Neos wählen. Wobei Rot-Pink mehr Chancen hat als bisher angenommen.
Michael Ludwig bei seinem ersten TV-Auftritt nach der Wahl am Sonntag.
Ticker-Nachlese

Hochrechnung zur Wien-Wahl: SPÖ knackt 40er-Marke, ÖVP verdoppelt sich, FPÖ stürzt ab

Aktuelle Hochrechnung zur Landtagswahl: SPÖ 42,1 Prozent, ÖVP 18,8 Prozent, Grüne 14 Prozent, Neos 7,8 Prozent, FPÖ 7,7 Prozent, Team HC Strache 3,6 Prozent. Schwankungsbreite: +/- 1,4 Prozent.
Birgit Hebein
Grüne

Hebein schrammt an historischem Ergebnis vorbei

Bei ihrer Premiere erreichte die Spitzenkandidatin das zweitbeste Ergebnis der grünen Stadtpartei. Die Fortsetzung der Koalition steht dennoch an der Kippe – ob vieler Alternativen.

Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.