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Wiener Wahlsieger

Von Neos bis Strache - lauter Gewinner. Sogar die Sozialdemokraten.

Viele Menschen trauten ihren Augen nicht am Montagmorgen: Jener Müllmann, der vor kurzem noch die Kübel vor ihrem Haus geleert hatte, strahlte ihnen nun von den Titelblättern der Zeitungen entgegen. Manche glaubten in ihm auch einen früheren Kellner aus dem „Seniorenklub“ zu erkennen.

Die Wien-Wahl hatte jedenfalls viele Sieger. Die Neos bejubelten Zugewinne von 1,7 Prozentpunkten als hätte Brigitte Bierlein soeben das Kanzleramt zurückerobert. Gernot Blümel hatte sich verdoppelt – was aber nicht weiter auffiel, weil in der ÖVP sowieso alle gleich ausschauen. Birgit Hebein muss nun nicht wieder zurück nach Kärnten zum Traktorfahren, wenn sie Glück hat, darf sie sogar Vizebürgermeisterin bleiben – sofern nicht Wiederkehr dazwischen funkt. Apropos Comeback: Ein fulminantes feierte Heinz-Christian Strache. Nach Ibiza hätte niemand auch nur mehr einen Cent auf ihn gesetzt, nun aber kann er sich aussuchen, wo er Bezirksrat wird.

Haben wir wen vergessen? Ach ja, die sozialdemokratische Fraktion auf Twitter. Endlich konnte auch sie sich - nach den Wahlsiegen von Sebastian Kurz und Hans Peter Doskozil sowie der Niederlage Andreas Schieders in der Kampfabstimmung 2018 - wieder einmal über einen Erfolg freuen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.10.2020)