Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Schnellauswahl
Team HC

Heinz-Christian Straches Abgang in die Polit-Pension

Strache vor einem TV-Auftritt am Wahlabend
Strache vor einem TV-Auftritt am WahlabendREUTERS
  • Drucken
  • Kommentieren

Die Hoffnungen auf einen Einzug in den Gemeinderat erfüllten sich für den früheren FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nicht. Damit geht eine politische Karriere zu Ende. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft könnten noch ein unangenehmes Nachspiel bringen.

Das war es wohl für Heinz-Christian Strache. Mehr als ein Jahr nach seinem Rückzug aus allen politischen Ämtern mit anschließender Rückkehr auf die politische Bühne haben die Wähler ein Machtwort gesprochen: Der Versuch, über den Wiener Gemeinderat wieder Fuß zu fassen, ist gescheitert. Maximal als Bezirksrat (450 Euro pro Monat Entschädigung, 1300 für den Klubchef) könnte er noch weiter machen. Den peinlichen Auftritt auf Ibiza, der die türkis-blaue Koalition sprengte und seine Karriere in der FPÖ abrupt beendete, hätten seine Fans vielleicht noch verziehen. Aber die Spesenaffäre, die Enthüllung, dass der selbsternannte Vertreter des kleinen Mannes jahrelang fürstlich auf Kosten der Partei gelebt hat und bei den Abrechnungen möglicherweise betrogen hat (es gilt die Unschuldsvermutung) – das war wohl zu viel.