Schnellauswahl
Kino

So lebt es sich also als Greta T.

Wie alles begann: eine 15-jährige Schulschwänzerin an der Mauer des schwedischen Parlaments.Stadtkino
  • Drucken
  • Kommentieren

Was für eine Chance: Vom Start weg konnte Regisseur Nathan Grossmann die Ikone der Klimaproteste begleiten. Der Dokumentarfilm „I am Greta“ fesselt im Detail, ist aber im Ganzen misslungen.

Auch in der Hofburg war sie zu Gast. Bei einem grünen Präsidenten, immerhin, der sie umgeben von barocken Portieren und rotem Samt empfing. Aber das beeindruckt Greta nicht: In „so vornehmen Palais und Schlössern“ fühlt sie sich „sehr unwohl“. Überhaupt kann sie es nicht leiden, wenn all diese Wichtigtuer sich mit ihr schmücken wollen. Sie posieren für Selfies an ihrer Seite, klopfen ihr auf die Schulter, versichern, wie toll und wichtig sie ihr Engagement finden – und tun dann nichts, um den Klimawandel zu stoppen. „Als wären alle in einem Rollenspiel“, als wäre „nichts echt“. Dann erstarren ihre Gesichtszüge, und nur mit Widerwillen hebt sie die Mundwinkel zum gequälten Lächeln.

Mehr erfahren