Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Die Wiener Grünen-Chefin Birgit Hebein am Donnerstag vor der Pressekonferenz im Rathaus
Nach der Wahl

Das Dilemma der Wiener Grünen

Mit den Neos als Konkurrenten um die Gunst von Michael Ludwig haben die Grünen nicht gerechnet. Nun haben sie ein ernstes Problem – mit dem eigenen Wahlergebnis.

Wien. Nach den Feiern über das grüne Wahlergebnis in Wien holt der Alltag die Partei von Birgit Hebein wieder ein. Und vielen Grünen ist nun gedämmert, dass ihr Wahlergebnis, das beste in der Geschichte der Wiener Grünen, ein ernstes Problem geworden ist – in zweifacher Hinsicht.

Einerseits, weil die SPÖ nur sehr widerwillig Macht an die Grünen abgibt – bei Rot-Grün III müsste die SPÖ einen zusätzlichen Stadtratsposten den Grünen überlassen. Sie werden für die SPÖ als Koalitionspartner also deutlich teurer. Andererseits haben die Neos einen Sitz im Stadtsenat erreicht und präsentieren sich als attraktiver Koalitionspartner. Ein Partner, der politisch billiger und weniger konfrontativ ist als die Grünen. Hoffen zumindest viele SPÖ-Funktionäre.