Schnellauswahl
Gedankenlese

Schließt sich der transatlantische Graben nach dem 3. November?

Experten warnen vor europäischen Hoffnungen auf ein „business as usual“ nach einem Wahlsieg Joe Bidens.

Je näher der US-Wahltag rückt, je schriller das Wahlkampfgetöse, je erratischer das Verhalten des um seine Wiederwahl kämpfenden Amtsinhabers und je schärfer die Polarisierung der US-Gesellschaft, desto besorgter blickt die Welt auf den Schicksalstag 3. November. Denn überall stellt man sich die Frage: Wird an der Spitze der westlichen Führungsmacht bis 2025 weiter ein impulsiver, sprunghafter, unberechenbarer und selbstverliebter Possenreißer stehen? Oder führt ein politisch zwar erfahrener, aber träger und trivialer Altpolitiker die Weltmacht nach den vier aufregenden und aufreibenden Trump-Jahren wieder in etwas ruhigere Gewässer?