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Aufwärtstrend

Luxuskonzern LVMH spürt Aufschwung bei Mode und Lederprodukten

(c) REUTERS (ARND WIEGMANN)
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Vor allem die Marken Louis Vuitton und Dior sollen sich erholt haben. Grund könnte auch der asiatische Markt sein.

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH mit Marken wie Moet Hennessy und Louis Vuitton hat im dritten Quartal im Geschäft mit Mode und Leder sowie mit Wein und Spirituosen Lichtblicke verzeichnet. Zwar erlitt das Unternehmen noch deutliche Umsatzrückgänge, schnitt jedoch besser ab als von Analysten erwartet. Die Branche ist von der Coronapandemie insbesondere wegen des weggebrochenen Tourismus besonders getroffen.

Insgesamt sank der Umsatz im Vorjahresvergleich zwischen Juli und Ende September auf vergleichbarer Basis noch um 7 Prozent, wie LVMH am Donnerstagabend in Paris mitteilte. Mit Mode und Lederprodukten, der größten Sparte, erzielte LVMH aber bereits ein Umsatzplus von 12 Prozent. Bei Wein und Schnaps lag der Umsatzrückgang noch bei 3 Prozent.

Louis Vuitton und Dior als Cashcows

LVMH dröselt das Plus im Bereich Mode und Lederprodukten nicht in einzelne Marken auf, gab jedoch an, dass die sich die Cashcows Louis Vuitton und Dior wieder stark erholt haben. Bei Louis Vuitton soll vor allem das neue „Since 1854“-Muster und die Capucines-Tasche erfolgreich gewesen sein, bei Dior die Bobby Bag, die mit einer massiven Influencer-Kampagne beworben wurde, wie „Fashionista“ berichtet.

Ein Grund für die Erholung könnte auch der chinesische Markt gewesen sein. Insgesamt wurde im dritten Quartal in Asien eine Umsatzsteigerung von 13 Prozent verzeichnet.

Die Coronapandemie zeigte sich in den vorgelegten Zahlen für die ersten neun Monate aber noch immer sehr deutlich. Der Gesamtumsatz von LVMH rutschte um 21 Prozent auf 30,3 Milliarden Euro ab. Auch mit dem jüngsten Aufschwung betrug der Rückgang bei Mode und Leder in dieser Abgrenzung noch 12 Prozent. Die Franzosen wollen bis Ende des Monats über eine Zwischendividende entscheiden. LVMH präsentiert wie in Frankreich üblich nur zum Halbjahr und zum vollen Geschäftsjahr Gewinnkennzahlen.

>>> „Fashionista"

(APA/dpa/Red.)