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Ohio ist auch 2020 einer der umkämpften Swing States - hier ein Bild aus Circleville, wo Trump-Anhänger eine Präsidenten-Pappfigur aufstellen.
Wahlleute

Swing States: Die vielen Wege ins Weiße Haus

Alle vier Jahre richtet sich der Blick in der US-Wahl-Berichterstattung auf die Swing States - die US-Bundesstaaten, wo weder Republikaner noch Demokraten siegessicher sind. Das Ziel ist klar: 270 Wahlleute. Der Weg dorthin führt durch den „Rust Belt“.

Viele Wege führen nach Rom. Und das gilt auch für den Weg ins Weiße Haus. Durch das Wahlleute-System dreht sich im Vorfeld und in der Nacht der US-Präsidentschaftswahlen vieles um sogenannte „Swing States“ oder „Battleground States“ - etwas holprig übersetzt mit „Pendel-/Schaukel-Staaten“ bzw. „Schlachtfeld-Staaten“. Denn obwohl zum Beispiel Kalifornien die meisten Wahlleute (55) zu vergeben hat, findet dort kaum Wahlkampf statt. Denn Kalifornien wählt traditionell den demokratischen Kandidaten - und das mit deutlichem Abstand. Da der Sieger in einem Bundesstaat (mit wenigen Ausnahmen) alle Wahlleute für sich beanspruchen kann, nennt man das das „The Winner Takes It All“-Prinzip - „Der Gewinner bekommt alle(s)“. Warum sollte Donald Trump also in Kalifornien ohne Erfolgsaussichten wahlkämpfen, wenn es in anderen Staaten knapp hergeht? Eben. Das ist der Grund, warum sich der Wahlkampf Jahr für Jahr auf einige jene Bundesstaaten konzentriert, wo ein Kopf-an-Kopf-Rennen prognostiziert ist.