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Erholung

Home-Spa: So gelingt Wellness in den eigenen vier Wänden

(c) imago images/Panthermedia (Anna_Omelchenko via www.imago-images.de)
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Wohlfühlprogramm für Körper, Geist und Seele: Wellness ist auch ohne den Gang in die Therme oder die eigene Sauna im Keller möglich.

In hektischen Zeiten - und vor allem in immer kälteren - sehnt sich der Körper nach einer kurzen Auszeit - zum Beispiel in Form einer erholsamen Spa-Einheit. Aber auch Geist und Seele tut es gut, für kurze Zeit abzuschalten. Bei wem die Vorstellung von einem Thermenbesuch momentan Unbehagen aufkommen lässt, der kann auch sein Badezimmer in eine kleine Wellness-Oase verwandeln. Denn dies ist auch ohne die eigene Sauna im Keller möglich.

Angenehme Atmosphäre schaffen

Zuallererst empfiehlt es sich, das Handy und andere elektronische Geräte aus dem Raum zu verbannen. Schließlich können auch einmal die E-Mails warten - und erreichbar muss man auch nicht immer sein. Stattdessen lieber ein spannendes Buch in Griffweite legen, einen warmen Tee, ein Gläschen Wein.

Während sich die Badewanne langsam füllt, kann man Kerzen oder Räucherstäbchen anzünden oder den Diffuser einen wohltuenden Duft in die Luft sprühen lassen. Als besonders stresslindernd und entspannend haben sich etwa Lavendel, Melisse oder Vanille bewährt, Zitrusfrüchte oder Pfefferminze wirken hingegen aktivierend und belebend.

Für eine angenehme Atmosphäre sorgt zudem entspannende Musik, aber auch Stille hat etwas für sich.

Und jetzt: abschalten

Badezusätze wie Badekugeln oder Badesalz kann man natürlich auch selber machen. Für das Badesalz etwa braucht es nicht viel, dabei werden zum Beispiel Steinsalz, Natron, Pflanzenöle und ätherische Öle, Kräuter oder Rosenblätter miteinander vermischt.

Gut für das Immunsystem und die Durchblutung ist ein Ingwerbad: Dabei schneidet man ein Stück von einer Ingwerwurzel in kleine Scheiben, lässt sie für rund zehn Minuten in einem Liter Wasser kochen und gießt die fertige Brühe schließlich in das Badewasser.

Zum Spa-Treatment gehören natürlich auch reinigende Gesichtsmasken und Peelings. Auch hier kann man selbst zur Tat schreiten, ein selbstgemachtes Scrub aus Kaffeesatz und ein bisschen Zucker ist hier beliebt, als Pflegeklassiker gilt aber Olivenöl, das dabei ebenfalls mit Zucker vermengt wird. Auch Peelings, die aus natürlichen Zutaten bestehen, entfernen Hautschüppchen und regen die Zellerneuerung und die Durchblutung an.

Aber auch die Haare freuen sich über eine reichhaltige Maske, und auch Hände und Füße wollen wieder einmal verwöhnt werden. So gibt es Fuß-Cremes gegen Hornhaut oder Peeling-Söckchen, die mit Inhaltsstoffen und Seren getränkt sind, und die man für eine gewisse Zeit anlegt.

Langsam „aufwachen"

Nach dem Bad sollte nicht nur die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit werden, sondern auch genug Wasser getrunken werden. Um langsam wieder in die Gänge zu kommen und auch seinen Abwehrkräften etwas Gutes zu tun, empfiehlt es sich, sich kalt abzuduschen.

Abrunden lässt sich das Wohlfühlprogramm mit einer Yoga-Einheit oder kurzen Meditation. Oder man schlüpft gleich unter die Decke und sorgt damit für das i-Tüpfelchen: den Schönheitsschlaf.

(bsch)