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Leitartikel

Europa darf kein Schlachtfeld von Teherans Killerkommandos werden

Zuletzt haben Teherans Agenten ihre Aktivitäten offenbar wieder verstärkt: nicht nur in Frankreich und Belgien, sondern auch den Niederlanden oder Dänemark (Symbolbild).
Zuletzt haben Teherans Agenten ihre Aktivitäten offenbar wieder verstärkt: nicht nur in Frankreich und Belgien, sondern auch den Niederlanden oder Dänemark (Symbolbild).(c) APA/AFP/afp/STR
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Belgiens Justiz stellt mutmaßliche iranische Agenten vor Gericht. Sie zeigt mehr Mut als Österreich im Mordfall des kurdischen Politikers Ghassemlou.

Es ist ein Prozess, dessen Ausgang noch zu massiveren diplomatischen Verwerfungen führen könnte: Vor einem Gericht im belgischen Antwerpen wird ab November ein eklatanter Fall von Staatsterrorismus verhandelt. Mehreren Personen wird vorgeworfen, einen Sprengstoffanschlag auf ein Massentreffen des sogenannten Nationalen Widerstandsrats des Iran geplant zu haben – eine Organisation, die seit Jahrzehnten gegen das iranische Regime kämpft. An der Veranstaltung des Widerstandsrats in Frankreich, die ins Visier geriet, nahmen auch prominente westliche Politiker teil.