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Digitalisierung

Spielerisch lernen in digitalen Zeiten

Jörg Hofstätter und Nicole Salomon von Ovos Media. Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer gratulierte ihnen im ORF-Radiokulturhaus zu ihrem Preis.(c) Die Presse/Clemens Fabry (Clemens Fabry)
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Die Wiener Digitalagentur Ovos Media vermittelt Lerninhalte durch Spaß und Begeisterung.

Für Jörg Hofstätter stehen die „Lehrer immer im Zentrum der Bildung“. Das betont er stets, auch wenn er und seine Mitarbeiter in der Wiener Digitalagentur Ovos Media die Lernräume gern erweitern möchten. Ovos entwickelt digitale Erfahrungswelten und ist damit in den Tagen von Distance Teaching mehr denn je am Puls der Zeit. Bei Ovos stellt man sich die Frage, wie man Jung und Alt fürs Lernen begeistert. Anleitungen nehmen sie dabei aus der Welt der Computerspiele. Dort sind die Methoden, wie man Spieler bei der Stange hält, bekannt. Wer ein „Computer-Kid“ zu Hause hat, weiß ein Lied davon zu singen. Was macht diese Computerspiele aus? „Sie belohnen, sie geben ein Gefühl der Produktivität und zeigen genau, wo man steht“, sagt Hofstätter. Genau so sollte Lernen auch funktionieren. Lang vor Corona hat man bei Ovos erkannt, dass die Digitalisierung eine große Chance in der Wissensvermittlung bietet. Deshalb erhielt Ovos den Sonderpreis der Wirtschaftskammer in der Kategorie Digitalisierung.

„Die digitale Lernwelt schert nicht alle über den Kamm“, sagt Hofstätter. Während Lehrkräfte verschiedene Talente in einer Klasse unter einen Hut bringen müssen, führe die Digitalisierung zu einer Individualisierung, etwa wenn es darum geht, Unterrichtsstoff zu erarbeiten. Vor allem auch bei lernschwachen Kindern. Ovos dabei nur auf schulisches Lernen zu beschränken, tut dem Unternehmen unrecht. Es ist auch in der unternehmerischen Weiterbildung tätig.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.10.2020)