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Das iranische Terror­komplott, das von Wien ausging

Wie ein in Wien akkreditierter iranischer Diplomat 2018 einen nur knapp vereitelten Mega-Anschlag auf einen Kongress der oppositionellen Volksmudjaheddin nahe Paris steuerte. Brisante Auszüge aus den Gerichtsakten.

In einem Wiener Palais in der Jaurèsgasse, in der Botschaft der Islamischen Republik Iran, liefen vermutlich die Fäden für eines der größten Terrorkomplotte zusammen, die in den vergangenen Jahren auf europäischem Boden geplant wurden. Der Anschlag hätte am 30. Juni 2018 dem Kongress des oppositionellen Nationalen Widerstandsrats des Iran (NWRI) im Pariser Vorort Villepinte gelten sollen.

Die Folgen wären verheerend gewesen: Mehr als 20.000 Menschen nahmen an dem Treffen teil, darunter die NWRI-Präsidentin und Anführerin der iranischen Volksmudjaheddin, Maryam Rajavi, sowie internationale Gäste von Rudy Giuliani, dem ehemaligen New Yorker Bürgermeister und Anwalt Donald Trumps, über den kanadischen Ex-Premier Stephen Harper bis zum früheren französischen Außenminister Bernard Kouchner. Das Attentat konnte in letzter Minute vereitelt werden.