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Große Spiele bedürfen auch bei Rapid keiner leisen Töne

Pierre-Emerick Aubameyang (Arsenal) and Filip Stojkovic (Rapid)
Pierre-Emerick Aubameyang (Arsenal) and Filip Stojkovic (Rapid)GEPA pictures
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Die starke Leistung gegen Arsenal sollte Rapid nicht zufrieden stellen, sondern den eigenen Anspruch anspornen. Und das darf gern auch so kommuniziert werden.

Klare Ansagen, sich hohe Ziele zu stecken, ist in Österreich beinahe verpönt. Nicht nur, aber besonders gern im Fußball. Vor Duellen mit großen Namen wird der Starfaktor des Gegners bemüht, gern auf dessen höheren Marktwert verwiesen. Auf dem Platz aber zählen Willen, Einsatz und System, das hat Rapid am Donnerstag gegen Arsenal wieder eindrucksvoll gezeigt. 60 Minuten lang war man die bessere Mannschaft, der Sieg gegen den Tabellenfünften der Premier League zum Greifen nah. Obgleich am Ende eine 1:2-Niederlage und damit nichts Zählbares stand, darf und soll es trotzdem Selbstvertrauen geben, aber nicht zufrieden stellen. Die Schlussfolgerung von Kapitän Dejan Ljubicic („Wir können in dieser Gruppe weiterkommen“) klingt nach so einem Abend jedoch nach zu wenig.