Israel und die Islamische Welt

Was sich Amerikas Freunde und Feinde in Nahost erwarten

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Israel, die arabischen Golfstaaten und die Türkei drücken Trump die Daumen. Irans Reformlager hofft auf einen Wechsel im Weißen Haus.

Wenn die Amerikaner kommende Woche einen neuen Präsidenten wählen, werden etliche Politiker von Ankara bis Riad gespannt vor den Bildschirmen sitzen. Amtsinhaber Donald Trump hat in den vergangenen Jahren die Gleichgewichte im Nahen Osten verändert und nach Kräften versucht, Richtungsentscheidungen seines Vorgängers Barack Obama zu revidieren. Nun hoffen Trumps Partner in der Region auf eine zweite Amtszeit des selbst ernannten „Dealmakers“, während seine Kritiker auf einen Machtwechsel setzen.

Iran

Im Iran wird ein Ende der Ära Trump herbeigesehnt. Der Präsident fährt einen Kurs des „maximalen Drucks“, um das Regime in die Knie zu zwingen. Angefeuert von der amerikanischen Rechten und Verbündeten wie Israel und Saudiarabien stieg Trump vor zwei Jahren aus Obamas Atomabkommen mit dem Iran aus. Mit immer neuen Sanktionen will er Teheran dazu bringen, strikteren Vorschriften für das iranische Atomprogramm zuzustimmen und das Raketenprogramm des Landes zu reduzieren. Biden will die USA wieder ins Atomabkommen zurückführen, wenn Teheran seine Verstöße gegen den Vertrag beendet.

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