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Gastkommentar

Zweifache Botschaft der archaischen Enthauptungen

Es geht um Einschüchterung und die Mobilisierung islamischer Gläubiger.

Menschen mit einem Messer die Kehle durchzuschneiden oder gar sie zu enthaupten, ist gewiss widerlich, doch alles andere als grundlos. Es kann ja nicht Zufall sein, dass viele islamistische Attentäter per se keine Schusswaffen zur Verfügung hätten, wohl aber alle ein Messer in der Schublade.

Auch die Anhänger des Islamischen Staates wählten diese Art der Hinrichtung. Bemerkenswert war das Ausmaß der globalen Aufmerksamkeit, vor allem aber die Qualität der medialen Aufbereitung dieses Tötens. Enthauptet wird nicht in der dunklen Kammer, sondern im grellen Scheinwerferlicht der sozialen Netzwerke. Es wird live getwittert, gepostet, geteilt. Inklusive Allahu akbar . . .