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Monument von einem Motor: Sechszehn Zylinder, dazu ein Sitz und vier Räder. Der Bugatti-Bolide fährt mit einem Leistungsgewicht auf Formel-1-Niveau auf.
Motor

Ein Auto namens Bolide: „Bugattis Flamme brennt noch“

Der Verkauf nach Kroatien und eine rein elektrische Zukunft gelten als ausgemacht – doch nun überrascht Bugatti mit einem spektakulären Rennwagen. Ist der 1825 PS starke „Bolide“ ein letztes Aufbäumen der Verbrenner-Treuen – oder gar ein Akt der Revolte?

Stephan Winkelmann kann man viel nachsagen, einen gewissen Hang zur Selbstdarstellung etwa, aber als „unerschrockener Visionär“ oder etwas in der Art wurde der 56-Jährige noch nicht geführt. Eher als Typ smarter Verkäufer, der mit seinen italienischen Wurzeln – aber eben doch Deutscher – eine perfekte und langjährige Besetzung als VWs Statthalter bei Lamborghini abgab. Als Kurzzeit-Chef der Quattro GmbH – Heimat von Audis werksseitig frisierten Hochleistungsvarianten – glänzte er weniger, doch als Präsident von Bugatti fand er wieder in seine Rolle: auf Du und Du mit den Superreichen dieser Welt, wie sie stets nach neuem Prunk für ihre Sammlungen gieren.