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Bundesliga

Viele Chancen, drei Tore: Rapid besiegt Altach

Maximilian Hofmann
Maximilian HofmannGEPA pictures
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Die Hütteldorfer feierten in einer einseitigen Partie einen 3:1-Sieg. Der Lask gewann den Schlager in Graz, der WAC mit 3:1 bei der Admira.

Rapid hat seine Fans beim vorerst letzten Spiel vor Zuschauern über einen 3:1-Sieg gegen Altach jubeln lassen. Die souveräne Vorstellung sollte Mut für das wohl vorentscheidende Europa-League-Spiel gegen Dundalk am Donnerstag machen, die Chancenverwertung der Hütteldorfer darf bzw. muss gegen die Iren aber noch konsequenter ausfallen.

Trainer Dietmar Kühbauer brachte nach dem enttäuschenden Europacup-Auftritt bei Molde (0:1) vier Neue, die Offensive sollte Koya Kitagawa mit Christoph Knasmüllner tragen. Beiden haben sich in der Vergangenheit nicht unbedingt mit Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor ausgezeichnet, und stellten dies zunächst auch gegen die Vorarlberger unter Beweis.

Tore fürs Selbstvertrauen

Nach kurzer Aufwärmphase diktierten die Hütteldorfer Spiel und Tempo, fanden beste Chancen vor, vergaben sie jedoch. Die Führung war überfällig, und gelang schließlich auch: Nach einem Fehler im Spielaufbau schaltete Grün-Weiß schnell, die mustergültige Hereingabe von Maximilian Ullmann brauchte Knasmüllner aus kurzer Distanz nur noch einzuschieben (22.). Für den 26-Jährigen war es das erste Ligator in dieser Saison.

Das Spiel lief weiter wie auf einer schiefen Ebene dahin, die Altacher leisteten wenig bis gar keinen Widerstand und hatten Glück, dass Rapid seine Möglichkeiten allzu leichtfertig vergab. Insbesondere Kitagawa machte ein ums andere Mal eine unglückliche Figur. Dass der Japaner nach Stanglpass von Thorsten Schick endlich doch noch traf (54.), dürfte seinem Selbstvertrauen zuträglich sein.

Im Gegensatz dazu agiert Ercan Kara aktuell in Hochform und zeigte das auch nach seiner Einwechslung. Der Stürmer sorgte ebenso wie Marcel Ritzmaier für frischen Schwung im Rapid-Spiel. Während Kara mit einem satten Schuss noch an der Stange scheiterte (79.), war Ritzmaier wenig später auf höchst sehenswerte Weise erfolgreich: Die Barnsley-Leihgabe marschierte in der eigenen Hälfte los – die Altacher Abwehr sah wie zu oft an diesem Tag nur zu – und schloss mit einem traumhaften Heber über Tormann Kobras ab (81.). Den Schlusspunkt setzte schließlich Mario Stefel mit dem Ehrentreffer für die Gäste aus dem Ländle (83.).

Lask gewinnt Schlager in Graz

Der Lask wahrte mit einem 2:0 in Graz den Anschluss an die Spitze. Husein Balic brachte die Linzer nach einer schön und schnell vorgetragenen Kombination früh in Führung (6.). Die Partie blieb umkämpft, Sturm drängte nach der Pause auf den Ausgleich. Doch Ivan Ljubic scheiterte an Schlager (67.), auf der Gegenseite traf Johannes Eggestein nach einem katastrophalen Rückpass von Amadou Dante zum Endstand (91.).

Liendl, der Elfmeter-König

Drei Tage nach dem 4:1-Erfolg in Rotterdam feierte der WAC einen ungefährdeten 3:1-Sieg bei der Admira. Wie schon in der Europa League war Kapitän Michael Liendl erneut zweimal vom Elfmeterpunkt erfolgreich (12., 23.), den dritten Treffer für die Kärntner steuerte Eliel Peretz bei (37.). Die chancenlosen Südstädter schrieben nur durch ein Eigentor von Nemanja Rnic an (88.).

Michael Liendl trifft wieder per Elfmeter
Michael Liendl trifft wieder per ElfmeterGEPA pictures

(swi)