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Terror in Wien

Trump: "Unsere Gebete sind bei den Menschen in Wien"

Bewaffnete Einsatzkräfte vor dem Innenministerium in Wien.
Bewaffnete Einsatzkräfte vor dem Innenministerium in Wien.APA/AFP/JOE KLAMAR
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Die Solidarität mit Wien ist groß: Emmanuel Macron und Angela Merkel drücken ihre Solidarität mit Wien aus. Auch aus vielen anderen Ländern der EU aber auch aus dem Iran äußern sich Regierungen. Und selbst Joe Biden und Donald Trump twittern kurz vor der US-Wahl zu Wien.

Nach dem Anschlag in Wien am Montagabend haben europaweit Politiker ihr Entsetzen kundgetan. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron twitterte auf Deutsch: "Wir Franzosen teilen den Schock und die Trauer der Österreicher nach einem Attentat in ihrer Hauptstadt Wien. Nach Frankreich ist es nun ein befreundetes Land, das angegriffen wird. Dies ist unser Europa. Unsere Feinde müssen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Wir werden nicht nachgeben."

In der Nacht vor der großen US-Wahl fanden auch beide Kandidaten Zeit für einen Solidaritäts-Tweet. Auf dem Account von Donald Trump war zu lesen: „Unsere Gebete sind bei den Menschen in Wien nach einem weiteren abscheulichen Terrorakt in Europa. Diese bösen Angriffe gegen unschuldige Menschen müssen aufhören. Die USA stehen mit Österreich, Frankreich und ganz Europa im Kampf gegen Terroristen, einschließlich radikaler islamischer Terroristen."

Trumps Konkurrent Joe Biden schrieb ebenso auf Twitter: „Nach dem schrecklichen Terroranschlag in Wien, Österreich, halten Jill und ich die Opfer und ihre Familien in unseren Gebeten. Wir müssen alle gemeinsam gegen Hass und Gewalt bestehen."

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat sich ebenfalls erschüttert gezeigt. "Ich bin in diesen schrecklichen Stunden, in denen Wien Ziel terroristischer Gewalt geworden ist, in Gedanken bei den Menschen dort und den Sicherheitskräften, die der Gefahr entgegentreten", erklärt Merkel am Dienstag auf Twitter.

"Wir Deutschen stehen in Anteilnahme und Solidarität an der Seite unserer österreichischen Freunde", schrieb sie weiter. "Der islamistische Terror ist unser gemeinsamer Feind. Der Kampf gegen diese Mörder und ihre Anstifter ist unser gemeinsamer Kampf."

>> Weitere Reaktionen: "Vom Kosovo wird der feige Angriff in Wien verurteilt"

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) äußerte sein Entsetzen über die Ereignisse. "Wir sind schockiert", so Söder ebenfalls auf Twitter. Mitgefühl gelte den Opfern, Verletzten und Angehörigen. "Wir stehen fest an der Seite Österreichs." Bei dem Anschlag am Vorabend waren mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Ein Angreifer wurde von der Polizei erschossen.

Auch Iran und Saudiarabien kommentieren Anschlag

Der Iran hat den Terroranschlag in Wien ebenso scharf verurteilt - mit dem Zusatz, dass dieser von der "Islamophobie" im Westen befeuert werde. "Dieser Anschlag hat erneut gezeigt, dass Terrorismus und Extremismus keine Grenzen kennen und aus welchen Gründen auch immer zu verurteilen sind", sagte Außenamtssprecher Said Khatibsadeh am Dienstag. Ein Ende der "Islamophobie" im Westen könnte auch zu einem Ende des islamistischen Terrors führen, fügte er nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna hinzu. Den Familien der Opfer sprach Khatibsadeh im Namen der iranischen Regierung sein Beileid aus.

Auch das saudiarabische Außenministerium drückte die "scharfe Verurteilung und Ablehnung des Königreichs Saudi-Arabien für den Terroranschlag aus ... (und) bekräftigte die Solidarität des Königreichs mit der Republik Österreich bei der Ergreifung aller notwendigen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und zum Schutz der Allgemeinheit vor extremistischen Tendenzen und Terror- und Gewalttaten in jeder Form. "

Solidarität aus der EU

EU-Ratspräsident Charles Michel verurteilte die Tat als feigen Akt gegen das Leben und die menschlichen Werte. "Meine Gedanken sind bei den Opfern und den Menschen in Wien nach dem schrecklichen Anschlag von heute Abend", teilte Michel am Montag mit. Europa stehe an der Seite Österreichs.

Ähnlich äußerten sich auch EU-Parlamentspräsident David Sassoli und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell. Sassoli kommentierte: "Mit Trauer und Entsetzen verfolgen wir die Nachrichten von einem erneuten Anschlag in Europa". Borrell sprach von einem "feigen Akt von Gewalt und Hass".

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigte sich "schockiert und traurig". "Meine Gedanken sind bei den Familien der Opfer und der österreichischen Bevölkerung", schrieb sie auf Twitter. "Europa steht in voller Solidarität an Österreichs Seite. Wir sind stärker als Hass und Terror."

„Hass wird unsere Gesellschaft nicht verbieten"

Der italienische Regierungschef Giuseppe Conte verurteilte ebenfalls den mutmaßlichen Anschlag. "Es gibt keinen Platz für Hass und Gewalt in unserem gemeinsamen europäischen Haus", schrieb Conte auf Twitter. Er drückte dem österreichischen Volk, den Familienangehörigen der Toten und den Verletzten seine Nähe aus.

Auch meldete sich der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez zu Wort. "Hass wird unsere Gesellschaft nicht verbiegen. Europa wird dem Terrorismus standhalten", schrieb Sanchez auf Twitter. Er sprach von einem "sinnlosen Anschlag" und versicherte "Solidarität mit dem österreichischen Volk".

Von einem "entsetzlichen Angriff" schrieb die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Ihre Gedanken seien "bei den Opfern, ihren Familien und dem ganzen österreichischen Volk. Dänemark steht in dieser schweren Stunde Schulter an Schulter mit Österreich".

"Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Wir müssen uns gemeinsam gegen Angriffe auf unsere offene Gesellschaft wehren", schrieb der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven auf Twitter.

Der luxemburgische Ministerpräsident Xavier Bettel bezeichnete den mutmaßlichen Terrorakt als einen "abscheulichen Angriff auf unsere Freiheit, unsere Werte und unsere Lebensweise". Man sei in "Gedanken heute Abend mit unseren Freunden aus Österreich und den Bürgern von Wien", teilte er auf Twitter mit. "Wir werden Hass nie gewinnen lassen", betonte der Premier.

„Wer ist der nächste?"

Der slowenische Regierungschef Janez Jansa bekundete "volle Solidarität" mit Österreich. "Nach Frankreich, Österreich. Wer ist der nächste? Niemand ist immun gegen die Terrorgefahr in Europa. Nulltoleranz gegenüber dem radikalen Islam", twitterte Jansa.

Sein kroatische Amtskollege Andrej Plenkovic drückte auf Twitter ebenfalls Solidarität mit dem österreichischen Volk aus. "Wir verurteilen den fürchterlichen Terror-Anschlag in Wien und übermitteln unser Beileid den Familien der Opfer sowie unsere Solidarität mit dem gesamten Volk Österreichs. Kroatien ist in diesen schweren Stunden mit Euch", twitterte Plenkovic auf Deutsch.

Der polnische Außenminister meldete sich auch zu Wort: "Aus Wien kommen erschreckende und dramatische Nachrichten. Wir bleiben im Kampf gegen Aggressionen solidarisch. (...) Wir halten die Opfer des Angriffs und ihre Familien in Erinnerung."

Der britische Premierminister Boris Johnson twitterte: "Die Gedanken Großbritanniens sind bei den Menschen in Österreich - wir stehen vereint mit Ihnen gegen den Terror."

Der indische Premierminister Narendra Modi schrieb auf Twitter: "Tief schockiert und traurig über die verheerenden Terroranschläge in Wien. Indien steht in dieser tragischen Zeit mit Österreich zusammen."

Der australische Premier Scott Morrison - ebenfalls per Twitter: "Tief schockiert von den schrecklichen Terroranschlägen in Österreich.“ Und auch der kanadische Premier Justin Trudeau postete: "Die heutigen Schüsse in Wien sind schrecklich und herzzerreißend. Wir verurteilen diesen Terrorakt aufs Schärfste. "

(APA)