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Rado

Rados "True Square Formafantasma"

Undercover. Die Rado "True Square Formafantasma" aus massiver Hightech-Keramik bedient sich des historischen Konzepts einer geschlossenen Uhr. Preis: 2540 Euro.
Undercover. Die Rado "True Square Formafantasma" aus massiver Hightech-Keramik bedient sich des historischen Konzepts einer geschlossenen Uhr. Preis: 2540 Euro.(c) Daniel Schalhas
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Das international anerkannte Designduo Formafantasma hat mit Rado eine Uhr kreiert, die sich durch ihre Schlichtheit auszeichnet und Anleihe an Taschenuhren nimmt.

Die Objekte von Formafantasma gehören zu den "interessantesten und konzeptuell reichhaltigsten Stücken, die heute hergestellt werden", so die "New York Times". Sie finden sich in den wichtigsten Designsammlungen der Welt  vom MoMA in New York bis zum MAK in Wien. Und schon bald auf dem Handgelenk: Andrea Trimarchi und Simone Farresin, die das italienische Designerduo Formafantasma bilden, haben mit dem Schweizer Uhrenher steller Rado eine Uhr kreiert, konkret die Rado "True Square Formafantasma".  

"Wir wollten etwas machen, das in seiner Schlichtheit geradezu radikal ist", erklären die Designer, um gleich darauf festzustellen: "Schlichte Dinge sind immer die schwierigsten." So hat die Entwicklungszeit auch mehr als ein Jahr gedauert.

Kreative Köpfe. Andrea Trimarchi (links) und Simone Farresin bilden das italienische Designduo Formafantasma mit Sitz in Amsterdam.
Kreative Köpfe. Andrea Trimarchi (links) und Simone Farresin bilden das italienische Designduo Formafantasma mit Sitz in Amsterdam.beigestellt

Die Idee lieferte das Material selbst, und bei einer Kooperation mit Rado liegt  dieses mit Keramik auch auf der Hand. Formafantasma war es dabei wichtig, seine Qualitäten und seine Verwendung in der Uhrmacherkunst hervorzuheben. "Es war uns daran gelegen, eine Sprache zu entwickeln, mit der wir die Keramik in Szene setzen und sie um ihrer selbst  willen nutzen konnten. Wir wollten keine Keramik, die aussieht wie Metall oder irgendein anderes Material   wir wollten sie praktisch  nackt  verwenden." Das Ergebnis erinnert an Taschenuhren, deren Deckel oft mit einer kleinen Öffnung versehen ist, für einen schnellen Blick auf die Uhrzeit.

Schutz. Der Deckel einer Taschenuhr war dazu gedacht, das Zifferblatt und den empfindlichen Mechanismus im Inneren zu schützen. Bei der "True Square Formafantasma" dient eine zusätzliche Lage Hightech-Keramik als ultimativ kratzfeste Schutzschicht, in die ein kleines Fenster für das Zifferblatt eingelassen ist. Das Fenster selbst wird von einem Saphirglas geschützt. Worin bestand nun für die  beiden Designer die größte Herausforderung? "Je mehr wir der Uhr eine schlichte, mühelose Optik verleihen  wollten, desto schwieriger gestaltete sich ihre Entwicklung. So war beispielsweise das helle Grau, das wir als Farbton  verwenden wollten, sehr schwer herzustellen." Das Ergebnis lässt aber den Schluss zu: Formafantasma haben ins Schwarze getroffen.