Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Gastbeitrag

US-Wahl: Welche absurden Szenarien noch möglich sind

US-VOTE-TRUMP
APA/AFP/JEFF KOWALSKY
  • Drucken

Der lange Kampf ums Weiße Haus: Ein Überblick darüber, was Trump noch alles versuchen wird.

Donald Trump ist vor der Präsidentschaftswahl in fast allen Umfragen sowohl bundesweit als auch in den entscheidenden „Battleground States“ nahezu aussichtslos zurück. Dennoch ist klar, dass der US Präsident nicht kampflos aufgeben wird. Wir geben daher einen kurzen Überblick darüber, was Trump noch alles versuchen wird und welch absurden Szenarien plötzlich im Bereich des Möglichen liegen.

Gastkommentare und Beiträge von externen Autoren müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.

Einschränkung des Wahlrechts

Seit Jahrzehnten beruht ein großer Teil der republikanischen Wahlkampfstrategie darauf, möglichst viele Leute, und dabei insbesondere Angehörige von Minderheiten, vom Wahlrecht auszuschließen. Auch heuer fahren die Republikaner wieder diese altbewährte Schiene. So entschied der republikanische Gouverneur von Texas, dass es in seinem Staat für die vorzeitige Stimmabgabe nur ein Wahllokal pro County geben soll – wohlwissend, dass in Harris County, dem mit 4,3 Mio. Einwohnern bevölkerungsreichsten County des Bundesstaats, überdurchschnittlich viele Minderheiten leben: 26% der Bevölkerung sind Afroamerikaner, 41% Hispanics. Stundenlange Warteschlangen waren die Folge, manche Wähler berichteten davon, samstags von 10 Uhr vormittags bis ein Uhr nachts auf die Stimmabgabe gewartet zu haben. Aus anderen republikanischen Bundesstaaten, wie z.B. Florida, hört man sehr ähnliche Geschichten.