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Strategie

Polytec verkauft Kunststoffsparte

Die oberösterreichische Polytec trennt sich von seiner Kunststoffsparte und will sich künftig ausschließlich auf das Kerngeschäft der Autozulieferung konzentrieren.

Autozulieferer Polytec gibt die Geschäftsanteile an der Polytec Industrial Plastics GmbH an Mitgesellschafter Peter Stinshoff ab. Der entsprechende Kaufvertrag sei heute abgeschlossen worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Der Deal soll einen einmaligen Cash-Effekt von etwa 17 Millionen Euro bzw. einen Ergebniseffekt von rund 14 Mio. Euro nach sich ziehen, so die Erwartung. Das Closing des Verkaufs wird für Anfang Dezember erwartet. Die kartellrechtliche Genehmigung stehe noch aus.

Die in weiterer Umsetzung befindliche "Zielstruktur mit Stinshoff als Kerninvestor unter Mitbeteiligung der Invest Unternehmensbeteiligungs AG, der RSAG Industriebeteiligungen GmbH & Co KG - an der der Aufsichtsratsvorsitzende der Polytec, Fred Duswald, beteiligt ist - in Verbindung mit einer Rückbeteiligung durch Frau Huemer (Ulrike, Unternehmensgründerin, Anm.)", sichere die Grundlagen für eine optimale Nachfolgelösung.

Polytec will sich vollständig "auf die Strategie in ihrem Kerngeschäftsbereich der Automobilzulieferindustrie" konzentrieren können. Der Verkauf führe zu einer "weiteren Stärkung und Absicherung der bereits soliden finanziellen Basis". Gleichzeitig mache der Verkauf Polytec bereit, Übernahmechancen zu nutzen, die sich aus dem zu erwartenden Konsolidierungsbedarf in der Industrie aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ergäben.

Der Geschäftsbereich zur Produktion von Formteilen und Beschichtungen aus Polyurethan sowie von Maschinen und Anlagen zur Verarbeitung von Kunststoffen wurde den Angaben zufolge 1986 von Ulrike und Friedrich Huemer in Marchtrenk (Oberösterreich) gegründet und seit 1995 von Ulrike Huemer und Stinshoff eigenständig an den Standorten Marchtrenk und Bochum (Deutschland) geleitet.

(APA)