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Quergeschrieben

Es war falsch, die blutigen Bilder aus der Terrornacht zu zeigen

AUSTRIA-SHOOTING
APA/AFP/JOE KLAMAR
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In Krisenzeiten muss man es langsam angehen, als Individuum, aber auch als Medienmacher. Es braucht verantwortungsvollen Umgang mit Videos und Fotos.

Ein Paradeiser hilft mir gerade sehr. Genau genommen ist es die Pomodoro-Technik, die sich der italienische Software-Berater Francesco Cirillo ausgedacht hat. Die Produktivität wird gesteigert, indem man seine Aufgaben in 25-Minuten-Intervallen erledigt. Es folgt eine fünfminütige Pause – und weiter geht's, bis die To-do-Liste abgearbeitet ist. „Pomodoro“ ist die paradeisförmige Küchenuhr, die Cirillo als Student benutzte.

Pomodoro für Pomodoro hantle ich mich durch intensive Arbeitstage. Die Pausen helfen bei der Konzentration und minimieren Ablenkungen. In Krisenzeiten wie diesen wird die Tomate zur Lebenseinstellung. 25 Minuten durchhalten, eine Pause, und dann weiter.

Der Terroranschlag am Montag hat Österreich „in einem Moment der Schwäche“ getroffen, wie Christian Ultsch im „Presse“-Leitartikel am Dienstag schrieb. Der Zeitpunkt war wohl kein Zufall, denn: „Die Nerven liegen blank.“ Wir von der Coronakrise geschüttelten Individuen dürfen und sollen es nun langsam angehen. Damit unsere Gesellschaft weiterhin funktioniert und zusammenhält, ist es wichtig, auf sich selbst zu schauen.